Warenkorb 0
Inderal (Propranolol Hydrochlorid)

Inderal (Propranolol Hydrochlorid)

Inderal enthält Propranololhydrochlorid, einen nichtselektiven Beta-Adrenozeptorblocker (β1/β2) mit membranstabilisierender Aktivität in höheren Dosen. Durch Senkung von Herzfrequenz, Myokardkontraktilität und Reninfreisetzung reduziert es Blutdruck und myokardialen Sauerstoffbedarf. Bei supraventrikulären Arrhythmien hilft die Verlangsamung der AV-Knotenleitung, die Ventrikelfrequenz zu kontrollieren. Über die Kardiologie hinaus hat Inderal etablierte Rollen in der Migräneprophylaxe und beim essenziellen Tremor, wo die Modulation des peripheren und zentralen adrenergen Tonus Anfallshäufigkeit bzw. Tremoramplitude senken kann.

Die Behandlung ist individualisiert. IR-Tabletten (Sofortfreisetzung) werden typischerweise in geteilten Dosen gegeben, während ER/LA-Kapseln (Retard) eine einmal tägliche Gabe ermöglichen. Wahl der Darreichungsform, Titrationsgeschwindigkeit und Zieldosis hängen von Indikation, Komorbiditäten (z. B. Asthma, Diabetes, Leitungsstörungen) und Begleitmedikation ab. Ein abruptes Absetzen wird wegen Rebound-Tachykardie oder Angina vermieden; Dosisänderungen erfolgen schrittweise unter ärztlicher Aufsicht.

Aktiver Inhaltsstoff: Propranolol Hydrochloride

  • Versand 4-9 tage
  • Zahlungsarten
Kostenlose Lieferung für Bestellungen über 200.00€
Schlankheitsmittel
Antimykotika
Gerinnungshemmende Mittel
Demenzerkrankungen
Muskelrelaxantien
Raucherentwöhnung

Inderal Generika

Beschreibungen

Medikamenten-Infos

  • Markenname: Inderal
  • Aktiver Inhaltsstoff: Propranololhydrochlorid
  • Hersteller: AstraZeneca

Wirkstoff: Propranololhydrochlorid

Propranolol blockiert kompetitiv β1- und β2-Adrenozeptoren. Kardiale Effekte umfassen eine Verringerung der Sinusfrequenz, Verlangsamung der AV-Überleitung und reduzierte Kontraktilität; renale β1-Blockade senkt die Reninfreisetzung. Periphere β2-Blockade vermindert die Tremoramplitude und kann über Effekte auf Gefäßtonus und zentrale noradrenerge Bahnen zur Migräneprophylaxe beitragen.

Der Wirkstoff ist lipophil, passiert die Blut-Hirn-Schranke und unterliegt einem ausgeprägten hepatischen First-Pass-Metabolismus; die Exposition variiert interindividuell. Nahrung kann die Bioverfügbarkeit moderat erhöhen; konstante Einnahmezeiten der IR-Dosen in Bezug auf Mahlzeiten unterstützen eine stabile Wirkung. Propranolol hat (bei IR) eine kurze Halbwertszeit, ER-Formulierungen bieten eine 24-Stunden-Abdeckung. Da die Elimination überwiegend hepatisch erfolgt, ist Vorsicht bei Leberfunktionsstörung geboten; bei Frailität oder starken Enzym-Induzern/-Inhibitoren kann eine Dosisanpassung erforderlich sein. Aufgrund der nichtselektiven β2-Blockade kann es bei disponierten Personen zu Bronchospasmen kommen – Inderal ist bei Asthma kontraindiziert und bei COPD mit Vorsicht anzuwenden.

Anwendungsgebiete

Die ärztlich gelenkten Anwendungen variieren je nach Region und Fachinformation. Häufige Indikationen:

  • Hypertonie (allein oder kombiniert mit anderen Antihypertensiva)
  • Angina pectoris (Senkung belastungsabhängiger Brustschmerzen)
  • Frequenzkontrolle bei supraventrikulären Tachykardien (einschl. Vorhofflimmern/-flattern)
  • Migräneprophylaxe (Anfallsverhütung)
  • Essenzieller Tremor (symptomatische Kontrolle)
  • Hypertrophe subaortale Stenose (Symptomkontrolle)
  • Phäochromozytom (Adjuvans) — nur nach adäquater α-Blockade und unter fachärztlicher Aufsicht

Die Anwendung richtet sich nach ärztlicher Beurteilung und lokalen Leitlinien.

Behandlungsregime und Dosierungen

Inderal genau nach Verordnung einnehmen. Repräsentative Schemata für Erwachsene (die Ärztin/der Arzt passt Dosen und Ziele an):

  • Hypertonie (IR): Beginn 40 mg zweimal täglich, dann alle 1–2 Wochen Steigerung auf 80–160 mg zweimal täglich (typisch gesamt 160–320 mg/Tag).
    Hypertonie (ER): 80 mg einmal täglich, Titration auf 120–160 mg einmal täglich (einige benötigen bis 320 mg/Tag).
  • Angina pectoris (IR): 40–80 mg zwei- bis dreimal täglich; typisch gesamt 120–240 mg/Tag.
    Angina (ER): 80–160 mg einmal täglich, Titration nach Ansprechen.
  • Frequenzkontrolle bei SVT/VHF: 10–40 mg drei- bis viermal täglich (IR) oder 80–160 mg einmal täglich (ER) gemäß HF-Zielen und Verträglichkeit.
  • Migräneprophylaxe: 40 mg zweimal täglich (IR); schrittweise Steigerung auf 80 mg zweimal täglich (manche benötigen 160–240 mg/Tag). ER-Alternativen (z. B. 80–160 mg einmal täglich) können die Adhärenz verbessern.
  • Essenzieller Tremor: 40 mg zweimal täglich (IR); Titration auf 120–320 mg/Tag in geteilten Dosen je nach Tremorreduktion und Verträglichkeit.
  • Situationsbedingte Auftrittsangst (ärztlich gelenkt): 10–40 mg IR, 30–60 Minuten vor dem Ereignis; kein Dauerschema.

Allgemeines: IR-Tabletten in geteilten Dosen zu konstanten Zeiten einnehmen; ER-Kapseln einmal täglich (unzerkaut schlucken). Nicht abrupt absetzen — über 1–2 Wochen ausschleichen, sofern keine dringenden Gründe dagegen sprechen. Bei Niereninsuffizienz ist meist keine Anpassung nötig; bei Leberinsuffizienz niedrigere Einstiegsdosen und vorsichtige Titration.

Anwendungsempfehlungen

  • Ruhe- und Belastungs-Herzfrequenz sowie Blutdruck während der Titration protokollieren.
  • Bei Schwindel/Müdigkeit Dosierungszeitpunkt prüfen und schnelle Lagewechsel meiden.
  • Diabetes: Inderal kann adrenerge Warnzeichen der Hypoglykämie (z. B. Tremor) maskieren; regelmäßig Glukose messen und alternative Zeichen (Schwitzen) kennen.
  • Migräne: Triggermanagement kombinieren (regelmäßige Mahlzeiten, Hydrierung, Schlafhygiene).
  • Tremor: Koffein/Stimulanzien begrenzen; Dosis-Wirkungs-Beziehung beachten.
  • Alkoholexzess vermeiden; kann Hypotonie und Sedierung verstärken.

Vergessene Dosis

Die vergessene Dosis nachholen, sobald Sie daran denken, außer wenn der nächste Zeitpunkt kurz bevorsteht. Keine doppelte Dosis einnehmen. Zum üblichen Plan zurückkehren. Bei mehrfach versäumten Dosen — insbesondere bei Angina — ärztlichen Rat zum sicheren Neustart einholen.

Vorsichtsmaßnahmen

  • Atmung: kontraindiziert bei Asthma oder Bronchospasmus-Anamnese; Vorsicht bei COPD.
  • Kardiale Leitung/Kontraktilität: vermeiden bei schwerer Bradykardie, AV-Block Grad 2/3, Sick-Sinus-Syndrom (ohne Schrittmacher), kardiogenem Schock oder dekompensierter Herzinsuffizienz; vorsichtig bei stabiler Herzinsuffizienz.
  • Periphere Zirkulation: kann Raynaud-Phänomen oder schwere pAVK verschlechtern.
  • Stoffwechsel: maskiert Hypoglykämie-Zeichen; kann Lipidprofil (↑TG, ↓HDL) beeinflussen.
  • Thyreotoxikose: kann Tachykardie maskieren — nicht abrupt absetzen.
  • Anaphylaxie: β-Blocker können die Reaktion auf Adrenalin vermindern.
  • Operation: Anästhesieteam über β-Blocker informieren; perioperative Pläne sind individuell.
  • Schwangerschaft/Stillzeit: siehe unten.
  • Fahren/Gefahrentätigkeiten: individuelle Reaktion beachten — Schwindel und Müdigkeit sind möglich.

Anwendung in der Schwangerschaft

Entscheidungen erfolgen individuell. Propranolol wurde eingesetzt, wenn der Nutzen überwiegt (z. B. bestimmte Arrhythmien). Mögliche fetale/neonatale Effekte umfassen Wachstumsrestriktion, Bradykardie, Hypoglykämie. Bei Anwendung spät in der Schwangerschaft ist eine neonatale Überwachung angezeigt. Geringe Mengen gehen in die Muttermilch über; Stillen nur nach ärztlicher Abwägung und Beobachtung des Säuglings (Bradykardie, Trinkschwäche).

Mögliche Nebenwirkungen

  • Häufig: Bradykardie, kalte Extremitäten, Müdigkeit, Schwindel, Schlafstörungen oder lebhafte Träume, gastrointestinale Beschwerden (Übelkeit, Diarrhö).
  • Gelegentlich: depressive Verstimmung/Stimmungsänderung, Exanthem, Impotenz, Bronchospasmus (insbes. bei Atemwegsreaktivität), Hypotonie.
  • Schwer — ärztliche Hilfe suchen: Synkope, starke Dyspnoe, neue/verschlimmerte Brustschmerzen, ausgeprägte Bradykardie, Giemen bei Nicht-Asthmatikern, Zeichen eines AV-Blocks.

Zeitliche Beziehung, Dosisbezug und Begleitumstände (Koffein, Belastung) dokumentieren; das unterstützt Dosisanpassungen oder Alternativen.

Propranolol: Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

  • Nicht-DHP-Kalziumantagonisten (Verapamil, Diltiazem): Risiko für Bradykardie/AV-Block/Herzinsuffizienz — i. v. Kombinationen vermeiden; orale Kombination nur unter Spezialistenaufsicht.
  • Weitere HF-/BP-senkende Mittel (Digoxin, Amiodaron, Clonidin, Antihypertensiva): additive Effekte; beim Absetzen von Clonidin zuerst Propranolol ausschleichen, um Rebound zu mindern.
  • CYP1A2/2D6-Modulatoren: Inhibitoren (z. B. Fluvoxamin, Paroxetin, Chinidin) erhöhen Spiegel; Induktoren (z. B. Rauchen, Rifampicin) senken Spiegel — Dosisprüfung möglich.
  • NSAID: können die antihypertensive Wirkung abschwächen; Blutdruck überwachen.
  • Antidiabetika/Insulin: veränderte Hypoglykämie-Wahrnehmung — enges Glukosemonitoring.
  • Anästhetika und Alkohol: additive Hypotonie/ZNS-Effekte.
    Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt stets eine vollständige Liste aller Rx/OTC-Arzneien und Supplemente vorlegen.

Analoga & Generika

Gleicher Wirkstoff (Propranolol — internationale Beispiele)

  • Propranolol-IR-Tabletten (Teva, Sandoz/Hexal, Accord/Actavis, Viatris/Mylan) — 10 mg, 40 mg, 80 mg
  • Inderal LA / Propranolol ER (verschiedene Hersteller) — 60 mg, 80 mg, 120 mg, 160 mg einmal täglich
  • Propranolol-Lösung zum Einnehmen (marktabhängig) — für Titration oder pädiatrische Bedürfnisse

Arzneimittel-Analoga (anderer Wirkstoff, gleiche therapeutische Zielsetzung — Beispiele)

  • Hypertonie/Angina/Arrhythmien: Metoprolol, Bisoprolol, Atenolol, Carvedilol, Nebivolol
  • Migräneprophylaxe: Metoprolol, Timolol, Topiramat, Amitriptylin (ärztliches Ermessen)
  • Essenzieller Tremor: Primidon, Topiramat (Alternativen/Adjuvanz je nach Eignung)

Lagerung

Bei 15–25 °C trocken und vor Wärme/Licht geschützt lagern. In der Originalverpackung und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

Kundenerfahrungen – Was Sie erwarten können

Bei Hypertonie und Angina bemerken viele innerhalb von 1–2 Wochen eine stabilere Herzfrequenz und weniger belastungsabhängige Symptome; weitere Verbesserungen ergeben sich mit Dosisoptimierung. In der Migräneprophylaxe baut sich der Nutzen über 4–8 Wochen auf; Häufigkeit und Intensität der Attacken nehmen bei konsequenter Einnahme ab. Beim essenziellen Tremor sind Verbesserungen oft bereits bei der ersten wirksamen Dosis spürbar und verfeinern sich mit sorgfältiger Titration. Frühe Müdigkeit oder kalte Hände/Füße bessern sich häufig nach Anpassung der Einnahmezeiten. Ein einfaches Tagebuch (HF/BP, Angina-Episoden, Migränetage, Tremorstärke, Nebenwirkungen) unterstützt die genaue Titration und gemeinsame Entscheidungen.

FAQ

Wie schnell beginnt Inderal zu wirken?
Wirkungen auf Herzfrequenz und Blutdruck treten innerhalb von Stunden auf; klinische Vorteile (z. B. weniger Angina-Episoden, Migräneprophylaxe) entwickeln sich über Tage bis Wochen.

Kann ich Inderal bei Asthma einnehmen?
Nein — Inderal ist bei Asthma wegen Bronchospasmus-Risiko kontraindiziert. Alternativen besprechen.

Was passiert bei abruptem Absetzen?
Ein plötzliches Absetzen kann Rebound-Tachykardie, Hypertonie oder Angina auslösen. Unter ärztlicher Aufsicht langsam ausschleichen.

Beeinflusst es die Wahrnehmung von Unterzuckerungen?
Ja — Inderal kann Hypoglykämie-Warnzeichen wie Tremor maskieren. Glukose regelmäßig kontrollieren und alternative Warnzeichen kennen.

IR oder ER — was ist besser?
Beides ist wirksam. ER bietet einmal tägliche Bequemlichkeit und stabile Abdeckung; IR erlaubt flexible Titration. Die Wahl richtet sich nach Indikation und Lebensstil.

Gegen Auftrittsangst?
Manche Ärztinnen/Ärzte nutzen kleine IR-Dosen (z. B. 10–40 mg vor einem Auftritt). Dies ist verordnungsabhängig und kein Dauerschema.

Das beste Online-Angebot für Inderal auf dem Markt

Sie können Inderal jetzt in unserer Online-Apotheke kaufen. Wenn Sie den besten Ort suchen, um Inderal oder andere propranololhaltige Arzneimittel zu bestellen, sind Sie hier richtig.

Vorteile unserer Apotheke:

  • Vertraulichkeit. Viele Menschen möchten kardiovaskuläre oder neurologische Behandlungen privat halten. Mit einer Online-Bestellung von Inderal vermeiden Sie unnötige Gespräche von Angesicht zu Angesicht.
  • Preis. Der Online-Kauf von Inderal ist oft günstiger als der Erwerb in Praxis oder Vor-Ort-Apotheke.
  • Menge. Ärztinnen/Ärzte verordnen häufig eine bis zwei Packungen. Bei uns können Sie die benötigte Anzahl an Inderal-Packungen erwerben, um Ihren Vorrat sicherzustellen.
  • Komfort. Sie kaufen zu einer für Sie passenden Zeit, ohne Abstriche bei Service oder Sicherheit. Kein Termin und kein Praxisbesuch erforderlich.
  • Information. Auf unserer Website finden Sie Details zu Dosierung, Nebenwirkungen, sicherer Anwendung und weitere für die Therapie notwendige Informationen.

Wir arbeiten daran, bestmöglichen Kundenservice zu bieten und sicherzustellen, dass unsere Arzneimittel Herzfrequenz und Blutdruck kontrollieren, Migräne vorbeugen und Tremor unter ärztlicher Aufsicht reduzieren.

Cookies-Politik

Wir verwenden eigene Cookies und Cookies von Dritten, um das Surferlebnis zu verbessern und Ihnen interessante Inhalte anzubieten. Wenn Sie weitersurfen, akzeptieren Sie unsere Cookie-Politik. Für weitere Informationen kontaktieren Sie unsere Spezialisten.